Bogenschießen im Sommer- & Winterurlaub

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Bogenschiess-Wiki

Backing

Mit Backing wird eine Beschichtung der Bogen-Vorderseite bezeichnet, die aufgebracht wird, um die starke Zugbelastung aufzunehmen, die den Bogen verstärkt und Kompressionsbrüche des Bogenholzes verhindert. Geeignete Laminatmaterialien sind zum Beispiel Sehnen, Bambus oder Tierhäute. Eibenholz kommt in der Regel ohne Backing aus, da das Splintholz an der Aussenseite bereits sehr viel Flexibilität mitbringt und sich gut dehnen lässt, während das Kernholz die notwendigen Kompressionseigenschaften hat.

Bogenjagd

Als Bogenjagd bezeichnet man die Jagd mit Pfeil und Bogen. Sie ist eine der ältesten und ursprünglichsten Jagdformen und wurde ab Erfindung des Bogens zu Ende der Jungsteinzeit ausgeübt. Erst mit Erfindung der Armbrust und der späteren Schusswaffen geriet die Bogenjagd aus der Mode, lediglich einige Naturstämme z.B. Nordamerikas betreiben noch die traditionelle Bogenjagd.

Es gibt vereinzelt immer wieder passionierte Verfechter dieser Art des Jagens, die bei präziser Ausführung auf die im Vergleich zur Schussjagd für das Tier wesentlich humanere Art des Tötens hinweisen. In Deutschland, Österreich, Schweiz, Vereinigtes Königreich, Irland, Island, Griechenland und in Rumänien ist die Bogenjagd aber bereits per Gesetz verboten.

Bogenarm

Der Bogenarm wird immer ganz gestreckt und der Ellbogen „verriegelt“, damit die Knochen des Bogenarmes das Gelenk stabilisieren, der Winkel gehalten werden kann und der Auszug immer gleich ist. Damit die Sehne beim Schuss nicht auf den Unterarm aufschlägt, sollte am Bogenarm ein Unterarmschutz getragen werden und durch eine leichte Innenrotation des Ellbogens der Unterarm von der Sehne abgewendet werden. Der Handrücken des Bogenarms kann gestreckt oder gebeugt sein, ein gebeugter Handrücken hat den großen Vorteil, dass die Knochen besser stabilisiert werden. Bei einem gebeugten Handrücken liegt der Druckpunkt exakt in der Verlängerung der Unterarmknochen. Die Finger der Bogenhand umfassen den Griff des Bogens immer möglichst locker und niemals zu fest oder sogar verkrampft.

Bogengewicht

Als Bogengewicht wird der Kraftaufwand bezeichnet, der benötigt wird, um den Bogen um die ganze Länge des Pfeils zu spannen. Diese Kraft bzw. Energie wird zwischen Scheitel des Bogens und dem Nockpunkt des Pfeils auf der Sehne gemessen, z.B. mit einer Feder- oder alternativ einer Kofferwaage.

Bogenschlinge

Eine Bogenschlinge oder Fingerschlinge ist eine Schnur oder Kordel, die an jedem Ende eine fingergroße Schlinge hat, die um Mittelfinger und Daumen gelegt werden. Da der Bogen beim Abschuss nicht fest mit der Hand umgriffen wird, sonder in Schwingung kommt und leicht aus der Hand springen und auf den Boden fallen kann, wird er mit einer Finger- oder Bogenschlinge locker an der Bogenhand bzw. am Bogenarm des Schützen befestigt.

Button

Der Button ist ein Zubehörteil für Recurvebogen mit einem Metall-Mittelteil: in das eingeschnittene Bogenfenster des Recurvebogens einmontiert hält der Button den Pfeil in der richtigen Position, weg vom Bogenfenster. Mit dem Button wird die Flugbahn und das Flugverhalten des Pfeils von Recurvebögen justiert.

Clearance

Unter Clearance meint der Bogenschütze das Schaffen optimaler Ausgangsbedingungen für die Optimierung des Pfeilfluges. Neben den Grundeinstellungen von Bogen, Wurfarmen und Zubehör, sowie den Grundeinstellungen des Pfeiles selbst, zählen dazu auch der psychische und physische Zustand des Schützen. Zum Testen der Pfeilfreiheit im Bogen eignen sich Hilfsmittel, wie Puder und Kalke, Unstimmigkeiten in Pfeilflug, Gruppierung etc. lassen sich mit visuellen Methoden bei Schüssen auf kurzen Distanzen feststellen.

Fishtailing

Mit Fishtailing bezeichnet man eine starke horizontale Instabilität des Pfeilfluges, verursacht durch falsche Spine-Werte des Pfeiles.

FOC

Der FOC (Front of Center) beschreibt die Verschiebung des Schwerpunktes von der Mitte zur Pfeilspitze und damit das Verhältnis des Schwerpunktes des Pfeiles zur Gesamtlänge und ist ein wichtiger Faktor beim Tuning von Pfeilen. Der FOC wird in % angegeben und wie folgt berechnet:

FOC = ((Länge des Pfeils x 0,5) – Länge Spitze bis Schwerpunkt) x (100/Länge des Pfeils)

Knotenpunkt

Als Knotenpunkte bezeichnet man die dynamisch feststellbaren Fixpunkte des Pfeils, um die der Pfeil um eine imaginäre Gerade zwischen Anker und Zielpunkt schwingt.

Kisser bzw. Mundmarke

Der Kisser bzw. die Mundmarke ist ein weiterer Referenz- oder Ankerpunkt für die Bogenschützen an der Bogensehne: Beim Auszug spürt der Schütze den Kisser am Mund. Mundmarken sind bei Lang- und Blankbogen generell nicht erlaubt.

Kompositbauweise

Die Kompositbauweise bezeichnet eine Bogenkonstruktion aus verschiedenen Materialien, die mit Leim (Haut- oder Fischleim) zusammengefügt werden um bestimmte Reflexeigenschaften zu erreichen in Verbindung mit größerer Druckbelastung. Auch eine besondere, individuelle Gestaltung des Bogens lässt sich mit der Kompositbauweise erzielen. Während die klassischen, ursprünglichen Kompositbögen wegen der Verwendung von Naturleimen sehr empfindlich auf Feuchtigkeit reagierten und im Extremfall sogar unbrauchbar wurden, sind die modernen heutigen Recurve- und Compoundbögen aus Faserverbundwerkstoffen gefertigt, die nicht nur leicht, belastbar und flexibel, sondern auch vollkommen unempfindlich gegen Nässe sind.

Kyudo

Die japanische Kunst des Bogenschiessens, das Kyudo, hat seit dem 16. Jahrhundert Tradition und ist auf die Nutzung des Bogens als Kriegswaffe durch den japanischen Adel auf der einen Seite, das zeremonielle Bogenschiessen des Zen-Buddhismus zum anderen zurückzuführen. Präzise, langsame Bewegungsabläufe, prächtige zeremonielle Bekleidung und besonders kunstvoll aus Bambus gefertigte Bögen und Pfeile sind typisch für Kyudo, besonders die asymmetrische Form des Bogens, des Yumi, dessen unterer Wurfarm deutlich kürzer als der obere ist, sind kennzeichnend für diese Tradition des Bogenschiessens. Auch wenn das Kyudo nur zum Teil aus dem Zen-Bogenschiessen hervorgegangen ist, so ist es doch durch erhebliche meditative Aspekte charakterisiert.

Nockpunkt

Der Nockpunkt ist die Stelle an der Mittelabwicklung der Sehne, an der der Pfeil mit seiner Nocke (Pfeilkerbe) um die Sehne greift, bzw. an der die Nocke des Pfeils angesetzt wird. In der Regel wird der Nockpunkt so gewählt, dass er etwa einen Finger breit oberhalb des Punktes liegt, an dem der Pfeil mit der Sehne genau einen rechten Winkel bilden würde. Von der Seite gesehen zeigt der aufgelegte Pfeil mit der Spitze also ein wenig nach unten. Der richtige Nockpunkt lässt sich leicht feststellen, in dem ein Beobachter während des Spannens des Bogens von der Seite den Winkel des Pfeils misst, per Augenmaß oder Winkelmesser. Bildet der Pfeil bei voll ausgezogener Sehne einen rechten Winkel zum Lot, ist der Nockpunkt richtig gewählt. Markieren Sie ihn in diesem Fall am besten mit einem Stift oder einer anderen Markierung.

Nocke und Sehne müssen eine gute Verbindung haben, d.h. der Pfeil darf weder aus dem Nockpunkt fallen, noch zu stark in ihm festhalten. Der Nockpunkt ist im Allgemeinen gewickelt, geklebt oder geklemmt.

Pfeilparadoxon

Die durch Massenverteilung und –trägheit, Länge, Steifigkeit und Beschleunigung beim Lösen verursachte dynamische Durchbiegung des Pfeils, die sich als Biegeschwingung um die Knotenpunkte des Pfeils fortsetzt, bezeichnet man als Pfeilparadoxon.

Release

Das Release ist eine mechanische Lösehilfe für Compoundbögen, die ein immer gleiches, präzises Lösen des Pfeils ermöglicht ohne die Verursachung von Seitenschwingungen. Beim herkömmlichen Lösen mit den Fingern bzw. der Hand, wie es für Recurve- und Langbögen vorgeschrieben ist, entstehen immer Schwingungsveränderungen, die großen Einfluss auf die Flugbahn des Pfeils hat.

Reverse Stacking

Ein Reverse Stacking bezeichnet eine Auszugskurve, die während des Vollauszugs abnimmt und eine Verminderung der Pfeil-Durchbiegung erlaubt.

Schwerpunkt

Der Schwerpunkt des Pfeils liegt an der Stelle, an der er auf einem Punkt ausbalanciert ruht. Den Schwerpunkt des Pfeils herausfinden kann man, indem man den Pfeil z.B. auf einem Finger so lange verschiebt, bis er vollkommen sicher und ausbalanciert liegen bliebt ohne zu kippen.

Stacking

Das sogenannte Stacking des Bogens beschreibt, wie und mit welcher Auszuglänge das Zuggewicht der Sehne zunimmt. Bei der Messung ergibt sich eine Kurve, die Aufschlüsse über die Durchbiegung des Pfeils nach dem Abschuss gibt – je steiler der Kurvenanstieg im Bereich des Vollauszugs, desto stärker die Durchbiegung.

Spine-Wert

Der Spine-Wert bestimmt die Flexibilität des Pfeils und gibt seine Durchbiegefähigkeit an. Da der Pfeil beim Abschuss durch die Sehne gestaucht wird, sich dadurch stark biegt, und auf den Button des Bogens trifft, muss die Flexibilität des Pfeils und damit seine Durchbiegefähigkeit an Bogen und Fähigkeit des Schützen angepasst sein um eine optimale Flugbahn entwickeln zu können.

Tiller

Unter dem Tiller versteht der Bogenschütze den Abstand zwischen den Wurfarmtaschen und der Bogensehen. Entsprechend den beiden Wurfarmen unterscheidet man den oberen und unteren Tiller so wie den statischen Tiller bei vollständig entspannter Sehne und den dynamischen Tiller bei vollständig ausgezogener Sehne. Der Tiller beschreibt die Asynchronität des Bogens, die durch unterschiedliche Wurfarmstärken bzw. unterschiedliche Anstellwinkel der Wurfarme ausgeglichen wird.

Peep Sight

Das Peep Sight ist eine zusätzliche Zielhilfe für Bogenschützen, die in die Bogensehne eingebracht wird und den Blick durch das Visier ergänzt, ggfs. sogar mit Vergrößerung. Peep Sights dürfen nur auf Compound-Bögen genutzt werden.

Zen

Zen, oder auch Zen-Buddhismus ist eine aus China stammende Strömung des meditativen Buddhismus, die den Menschen von aller Anhaftung im Außen löst und zu seinem Inneren Kern, des reinen Seins ohne Beurteilungen zurückführt. Das vollständige Ankommen im Hier und Jetzt und das Loslassen aller Urteile, Gedanken und Ziele stehen im Zentrum des Zen.

Zen-Bogenschiessen (Meditatives Bogenschiessen)

Zen-Bogenschiessen hat nicht den Wettbewerb oder die Leistung zum Ziel, sondern das meditative Element der Ausführung: durch das völlige Ankommen ganz im Hier und Jetzt, im Moment der Bewegung und des Zielens werden alle Gedanken losgelassen und nur auf einen Punkt konzentriert. Auf diese Weise kommt der Kopf zur Ruhe, Stress fällt ab und der Körper entspannt und regeneriert sich. Das Zen-Bogenschiessen wird vielfach zur Stressbewältigung und Entspannung ausgeübt sowie zur Erholung des Geistes und Schulung der Achtsamkeit und ist Bestandteil vieler Therapien bei Burnout-Syndromen. Beim Zen-Bogenschiessen werden traditionelle Lang- und Reiterbögen vewendet.

Zugarm

Der Zugarm ist der Arm, der den Pfeil mit der Sehne auszieht. Beim Linkshänder ist das der linke, beim Rechtshänder der rechte Arm. Die Hand des Zugarmes umgreift dabei mit der obersten Fingerkerbe, direkt nach dem obersten Fingerglied von Zeige-, Mittel- und Ringfinger die Sehne und zieht sie zum Körper hin. Der Pfeilschaft liegt dabei zwischen Zeige- und Mittelfinger.

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