Bogenschießen im Sommer- & Winterurlaub

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Ausrüstung Technnik

Geschichte

Bogenschießen

Die Bogenwaffe ist die älteste zusammengesetzte Kraftmaschine der Menschheit, Beim Ausziehen der Sehne wird Energie gespeichert, die beim Lösen des Pfeils als plötzliche, kraftvolle und kontrollierte Bewegung wieder frei gegeben wird. Die Fähigkeit des Bogens, Energie zu speichern und auf diese Weise langsame menschliche Energie in schnelle mechanische Energie umzuwandeln zur Erreichung von Zielen in weiter Entfernung und die Möglichkeit, einen Bogen relativ einfach aus überall in der Natur im Überfluss vorhandenen organischen Materialien herzustellen, führten zu einer sehr schnellen und weiten Verbreitung des Bogenschiessens seit seiner Entdeckung in der frühen Menschheitsgeschichte, nach heutigem Kenntnisstand Ausgrabungen zu Folge zu Ende der letzten Eiszeit.

Bogenschiessen in der Vorzeit

Der Pfeil hat sich aus dem wesentlich älteren Wurfspeer entwickelt, dessen älteste Funde 400.000 Jahre alt sind. Zur Verbesserung der Wurfleistung wurde 100.000 Jahre später, vor etwa 300.000 Jahren, zunächst die Speerschleuder erfunden, die zunächst eine Verdopplung der Reichweite und eine Beschleunigung des Speers auf bis zu 150 Stundenkilometer ermöglichte.

Die frühesten bekannten menschlichen Darstellungen von Pfeil und Bögen sind in den Höhlenmalereien von Lascaux in Südfrankreich zu finden und den Schätzungen nach über 15.000 Jahre alt, wahrscheinlich ist das Bogenschießen aber sehr viel älter.

Die ältesten Nachweise für Bogenwaffen sind Pfeile aus dem Stellmoor (Hamburg), die aus dem Ende der letzten Eiszeit stammen und etwa auf 8.800 v. Christus geschätzt werden. Anhand der Sehnenkerben wurde auf die Verwendung einer Bogenwaffe geschlossen. Durch die Bogenwaffe erhielte die Menschen die Möglichkeit, auch etwas weiter entfernte Beute aus in sicherem Abstand zu erlegen, was ein großer Fortschritt und Beitrag zum Überleben war.

Bogenschiessen im Altertum

Ab dem Altertum (ca. 4000 v.Chr. bis ca. 600 n. Chr.) wurde der Bogen auf allen Kontinenten der Welt zunehmend auch als Kriegswaffe eingesetzt, vor allem von berittenen Bogenschützen zeugen Dokumente aus Persien, Ägypten, Bhutan, Korea, Japan , der Mongolei und von den Römern (die sich von orientalischen Bogenschützen unterstützen liessen), Griechen, Chinesen und Türken. Den Wandzeichnungen, Reliefen und Ornamenten zu Folge wurden unterschiedliche Bogenarten und –Formen eingesetzt, die im Laufe der Zeit von den Völkern immer weiter verbessert und perfektioniert wurden.

 

Bogenschiessen im Mittelalter

Im ab dem 5. Bis 6. Jahrhundert nach Christus anschließenden Mittelalter verlagert sich die Bedeutung des Bogenschiessens insbesondere in Europa von der wirtschaftlichen Notwendigkeit immer mehr auf die Freizeitaspekte und das Bogenschiessen wurde hier vermehrt zu einer sportlichen Disziplin, die zum Austragen von Wettkämpfen genutzt wurde und sich damit zu einer Leistungssportart entwickelte. In Europa prägten vor allem die Engländer mit ihren übermannshohen Langbögen aus Ahorn-, Eschen- und Eibenholz die Vorstellung vom Bogenschießen, der berühmte englische Langbogen kam Geschichtsbüchern zufolge mit den Normannen im Jahre 1066 nach England. Die Normannen wiederum hatten die Langbögen von den germanischen Stämmen der Rheingaue übernommen. Da im milden, fruchtbaren Rheintal besonders gute Eiben wuchsen, die besonders geeignet für den Bogenbau sind. Die noch am Rhein verbliebenen Reste römischer Zivilisation und Handwerkskunst hatten zur Zeit Karls des Großen zu einer Hochzeit der Bogenbauerkunst geführt. Ihre letzte Blütezeit hatten die Englischen Langbögen im Hundertjährigen Krieg gegen Frankreich.

Die Reiterscharen der Hunnen und Mongolen hingegen übten sich bis weit in das Mittelalter hinein nicht nur in sportlichen Bogenschiess-Wettkämpfen, sondern versetzten die Alte Welt mit ihren hervorragenden Bogenschießtechniken vor allem in Angst und Schrecken. Der berüchtigte Herrscher Dschingis Khan z.B. verdankte seiner hervorragenden Beherrschung von Pfeil und Bogen im 13. Jahrhundert ein von China bis nach Ungarn reichendes Imperium.

Auch Japaner gelten als hervorragende Bogenschützen, Bogenschießen war eine ritterliche Disziplin der Samurai. Später gelangte der Einfluss des chinesischen Zen-Buddhismus nach Japan und beeinflusste die traditionelle Kunst des Bogenschiessens des kaiserlichen Hofes und des Adels. Der besondere Status des Kyudo, des japanischen Bogenschießens, rührt daher, dass es bis heute von Meistern als Weg der geistigen Vervollkommnung gelehrt wird.

Später machten die Zen-Buddhisten die Bogenschießtechnik zu einem Meditationskult und führten sie zu hoher Perfektion.

Im Mittelalter fanden besonders der englische Langbogen, aber auch der japanische Kyudo-Bogen, die mongolischen Reiterbögen und die Bögen der berittenen Nordamerikanischen Teton-Dakota-Indianer verstärkt Verwendung bei den Bogenschützen zu ersten sportlichen, überlieferten traditionell-meditativen und wirtschaftlichen Arten des Bogenschiessens.

Bogenschiessen in der Neuzeit

Ab der Neuzeit, ab ca. dem 16. Jahrhundert, wurde der Bogen fast ausschließlich zu sportlichen Zwecken genutzt, die letzten bekannten kriegerisch motivierten Einsätze von Bogenschützen in Europa stammen aus dem Jahr 1807 durch die Polen gegen Napoleon.

Mit Einzug des Bogensports in die internationale Gesellschaft fanden sich schnell Interessengemeinschaften zusammen und wurden nationale und internationale Verbände gegründet, die Wettkämpfe und Meisterschaften regelten und austrugen.

Britische Long-Bow Society hat Normen für den Bogenbau und Regeln für Vergleichswettkämpfe festgelegt, daher sind die meisten der heute hergestellten englischen Langbögen in Bauweise und Abmessungen, einschließlich der Sehnen und Hornnocken standardisiert.

Mit der Gründung des Internationalen Bogenschützenverbandes im Jahr 1931 wurde die Grundlage geschaffen für die Zulassung des Bogenschiessens bei den Olympischen Spielen, im Jahr 1972 schließlich wurde es Olympische Disziplin und fortan fester Bestandteil des Wettkampfprogramms der Olympischen Spiele.

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