Bogenschießen im Sommer- & Winterurlaub

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Technik

Das traditionelle Bogenschiessen kann in seinem Bewegungsablauf auf wesentliche Merkmale reduziert beschrieben werden. Selbstverständlich gibt es unterschiedliche Techniken und gerade im Hochleistungssport und in den Bogenschiess-Ritualen und –Techniken asiatischer, therapeutischer oder meditativer Bogenschiess-Traditionen können abweichende und sehr unterschiedliche Bewegungsabläufe vorgeschrieben bzw. überliefert und sinnvoll sein.

An dieser Stelle werden die Grundschritte und –Bewegungen des klassischen sportlichen Bogenschiessens beschrieben, die der Anfänger im Bogensport erlernt und übt:

 

Die Körperhaltung beim Bogenschiessen

Beim Bogenschiessen neigt man den Kopf ein wenig zur Seite, Augenachse und Sehne bilden einen rechten Winkel. Der Oberkörper neigt leicht nach vorn, die Knie sind etwas gebeugt, Rumpf und Schulter bilden ein „T“. Eine gerade Körperhaltung ist beim Bogenschiessen nicht zu empfehlen, da so unter vor allem die Sehne beim Abschuss leicht den Unterarm verletzen kann.

 

Der Stand beim Bogenschiessen

Der richtige Stand ist beim Bogenschiessen außerordentlich wichtig, da er Sicherheit gibt und beim Finden einer körperlichen und mentalen Balance hilft, die die Basis für erfolgreiches Bogenschiessen ist.

Die Beine sollten etwa schulterbreit geöffnet sein und das Körpergewicht gleichmäßig tragen. Bei Schüssen auf geringere Entfernung wird das Gewicht auf das vordere Standbein verlagert.

Der optimale Stand für das Bogenschiessen ist der Parallelstand, bei dem Füße und Schultern parallel zueinander stehen. Der offene Stand, bei dem Füße und Schulter in einem Winkel von bis zu 30 Grad zueinander gedreht werden, ist für erfolgreiches Bogenschiessen zwar möglich, aber weniger zu empfehlen, da das Gelände in der Regel keine Sicherheit für diese Standweise bietet und zu hohe oder zu niedrige Schüsse die Folge sein können.

 

Das Zielen beim Bogenschiessen

Das Zielen beschränkt sich beim Bogenschiessen nicht nur das Lösen der Sehne und Abschießen des Pfeils, sondern beginnt schon beim Einnehmen des sicheren Stands, die Basis für erfolgreiches Zielen.

Beim Auswählen des richtigen Zielpunktes spielt die Entfernung des Bogenschützen zum Ziel eine große Rolle:

Steht das Ziel weit entfernt, so muss die Pfeilspitze beim Zielen unter das Ziel gehalten werden, steht es sehr na, muss mit der Pfeilspitze unter das Ziel gezielt werden und steht das Ziel in genau der richtigen Entfernung, zeigt die Pfeilspitze beim Zielen genau auf das Ziel.

Die richtige Einschätzung der Entfernung ist beim Bogenschiessen eine Übungssache und nur durch Erfahrung zu erlernen. Passionierte Bogenschützen haben nach jahrelangem Training ein gutes Gefühl für die Entfernung entwickelt und zielen mehr intuitiv bzw. instinktiv und ohne Hilfsmittel.

 

Der Auszug beim Bogenschießen

Der Auszug beginnt beim Bogenschießen mit der Vorspannung, bei der die Sehne bis zu 30 Prozent gezogen und anschließend einen Moment inne gehalten wird um Bogenarm, Zugarm und Körperhaltung zu harmonisieren. Anschließend wird die Sehne in einer fließenden Bewegung bis zum Anker voll ausgezogen, Schulterpartie und Zugarm sind etwas erhöht und parallel zum etwas tiefer liegenden Bogenarm.

 

Anker- und Referenzpunkte fürs Bogenschiessen

Beim Bogenschiessen ist ein immer gleich bleibender Auszug wesentlich für ein erfolgreiches Training. Eine große Hilfe stellen Orientierungspunkte dar, die als Referenz- oder Ankerpunkte für die korrekte Haltung dienen. Für einen immer gleichen Auszug könnten beispielsweise Mundwinkel und Zeige- oder Mittelfinger sein und sind es tatsächlich auch bei vielen Schützen. Da der Mund aber mitsamt der gesamten Gesichtsmuskulatur sehr beweglich ist und Mimik-bedingt nicht immer an exakt dem gleichen Punkt liegt, ist dieser Ankerpunkt sehr ungenau. Besser geeignet als Anker- oder Referenzpunkt ist der Kieferknochen, an dem bei vollem Auszug die oben liegende Daumenseite der Zughand gelegt werden könnte und wenig Bewegungsspiel hat. Eine in Höhe und Länge immer gleiche bleibender Auszug ist mit dem Kieferbogen als Referenzpunkt möglich.

 

Das Schräghalten des Bogens

Beim traditionellen Bogenschiessen werden Bogen und Kopf in der Abschussposition bei vollem Auszug schräg gehalten, so dass der Winkel zwischen Auge und Pfeil kleiner wird und vor allem der Blick zum Ziel frei wird. Beim Schräghalten bilden Bogen und Augenachse einen rechten Winkel, der obere Wurfarm des Bogens bildet einen Winkel von 30° zur Senkrechten.

 

Das Lösen beim Bogenschiessen

Das Lösen des Pfeils ist beim Bogenschiessen eine vollkommen passive Bewegung, bei der im Prinzip nur die Finger den Pfeil los lassen, während sich der Zugarm entgegen der Flugrichtung des Pfeils bewegt. Bemüht man sich, das Lösen, wie alle anderen Bewegungen beim Bogenschiessen auch, immer auf gleiche Weise durchzuführen, so können andere Faktoren wie Entfernung, Stand und Bogenhaltung besser überprüft, kontrolliert und hinsichtlich ihres Einflusses auf die Flugbahn des Pfeiles verglichen werden.

 

Das Nachhalten beim Bogenschiessen

Unter Nachhalten versteht man beim Bogenschiessen das Verharren in der Abschussposition, bis der Pfeil das Ziel erreicht hat. Zum Einen ist es für die korrekte Abschusshaltung wichtig, nicht instinktiv oder aus Versehen noch während des Abschusses dem Bogen abzusenken und damit die Flugbahn des Pfeils zu verreißen, zum anderen prägt sich durch das Verharren beim Bogenschiessen die Flugbahn und die Entfernung besser in das Unterbewusstsein ein, was wiederum beim Lernen und Entwickeln einer guten Intuition hilft.

 

 

Die Methoden für den Bogenschuss

Es gibt unterschiedliche Methoden, den Bogen zu ziehen. Von traditionellen Schützen werden drei Bewegungsvarianten bevorzugt:

 

1. Push-Pull-Methode

Bei der Push-Pull-Methode befinden sich beide Arme bis zum Abschuss in einer fließenden Bewegung: während der Bogenarm sich zu Beginn des Bewegungsablaufes abgewinkelt vor dem Körper befindet, und die Zughand an der Bogensehne liegt, bewegen sich während des Ausziehens und Zielens Zughand und Bogenhand voneinander weg: der Bogenarm streckt sich gerade aus und gleichzeitig zieht der Zugarm die Sehne aus. Die End- und zugleich Abschussposition entspricht der klassischen Körperhaltung mit leicht erhöhtem, parallelem Zugarm und Schultern zu etwas tiefer liegendem, in Zielrichtung ausgestrecktem Bogenarm. Sobald die Endposition erreicht ist kann der Pfeil gelöst bzw. abgeschossen werden, der Bewegungsablauf sollte im Fluss bleiben und ist daher nur für geübte und trainierte Bogenschützen geeignet, die intuitiv bzw. instinktiv zielen und nicht in der Endposition verharren müssen um zunächst den Pfeil auf das Ziel ausrichten zu müssen.

 

2. Swing-Draw-Methode

Ebenfalls einen fließenden Bewegungsablauf hat die Swing-Draw-Methode, bei der der Bogenarm zunächst gestreckt nach unten hängt mit der um den Bogengriff geschlossenen Bogenhand, die Zughand befindet sich an der Sehne. Während die Bogenhand in eine waagerechte Position nach oben schwenkt und sich auf das Ziel ausrichtet, zieht die Zughand die Sehne bis zum vollständigen Auszug aus. Sobald der Ankerpunkt im Gesicht und die End- und Abschussposition erreicht sind, wird gelöst und abgeschossen. Auch die Swing-Draw-Methode erfordert einige Praxis und Erfahrung im Bogenschiessen und die Fähigkeit zum instinktiven Zielen.

 

3. Arm in haltender Position

Die Methode mit einem Arm in haltender Position wird vor allem genutzt, um mit dem Pfeil auf das Ziel zu zielen. Da der Schütze beim Pfeilauszug sowohl Pfeil als auch Ziel ständig vor Augen hat. Der Bogenarm ist ausgestreckt und der gesamte Körper in Abschussposition, während der Pfeil beim Ausrichten ausgezogen wird. Bei anderen Methoden wird der Pfeil erst in der Abschussposition und bereits voll ausgezogen auf das Ziel ausgerichtet, das Ziel wird mit den Augen erfasst und nicht mit Auge und Pfeil zugleich.

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